
Zelda und Scott Fitzgerald sind in den 1920er Jahren ein schillerndes Paar, geprägt vom Aufbruch ihrer Zeit und dem Wunsch nach künstlerischer Verwirklichung. Früh entsteht zwischen ihnen ein Spannungsfeld aus Nähe, Konkurrenz und Abhängigkeit, das beide zunehmend an ihre Grenzen bringt.
Das Stück setzt in einem späteren Moment ihres Lebens ein: Zelda lebt in einer psychischen Anstalt. Zwischen klaren Augenblicken und wachsender Verwirrung entsteht eine innere Zerrissenheit, in der sich Träume und Realität überlagern.
Scott hingegen wird immer stärker von Erschöpfung bestimmt, die allmählich in Resignation übergeht.
Realität und Erinnerung greifen ineinander, Worte werden zu Klang, Bewegung zu Gefühl.
Ein Stück über zwei Menschen im Schatten ihres früheren Lebens – über Zerfall und Selbstaufgabe, zwischen Hoffnungslosigkeit und einer Nähe, die sich nicht auflöst.