Presse - Die Rache der Fledermaus

– Batwoman trifft Johann Strauss –

Ein innovatives Schauspiel im Batman-Kosmos: Die klassische Operette wird zum skurrilen Comic-Trash-Spektakel auf der Bühne.

Bekannte Melodien aus dem klassischen Orchester treffen auf Pop, Drum ’n’ Bass und Rap. Neue Heldinnen. Ein Ensemble zwischen Operette, Comic und Kammerspiel.

„Strauss als feministischer Clubtrip.“ „Aus der Operette wird ein Kammerspiel über Macht, Begehren und weibliche Solidarität.“ — Falter
„Einen solchen Joker hat Wien noch nicht gesehen.“ — The Gap

— Ab dem 30. September 2026 ist Die Rache der Fledermaus in der TheaterArche Wien Mariahilf wieder auf der Bühne zu sehen und anschließend auch in Linz und der Steiermark. Danach kehren wir im Jänner und Februar 2027 wieder nach Wien zurück. Die Derniere feiern wir am 21. Februar 2027 in der TheaterArche.

Text & Regie : Thyl Hanscho / Musik : Bernd Oliver Fröhlich
– eine TheaterArche Produktion in Kooperation mit ArcheActs

Pressemappe in PDF

Pressephotos zum DL : 

Mehr Infos: https://theaterarche.at/die-rache-der-fledermaus-wiederaufnahme/

Ticketslink & Mehr Infos: https://theaterarche.at/die-rache-der-fledermaus/

Pressetermine: Nach Anfrage 

Pressematerial zum DL: https://theaterarche.at/presse-die-rache-der-fledermaus-wiederaufnahme-tournee/

PREMIERE

Mittwoch, 30. September 2026, 19:30 Uhr

SPIELORT WIEN

TheaterArche, Münzwardeingasse 2A, 1060 Wien

WEITERE TERMINE WIEN

Sa, 03.10.2026 · Sa, 23.01.  · So, 24.01.  · Sa, 20.02.  · So, 21.02.2027

TOURNEE

GOLD & PECH Theater, Riesstraße 60, 8063 Eggersdorf

Do, 19.11.26

TRIBÜNE LINZ, Eisenhandstraße 43, 4020 Linz

Di, 24., Mi, 25.11.26

TICKETS WIEN

eventim-light.com → TheaterArche

TICKETS TRIBÜNE LINZ

ticketleo.com → TRIBÜNE LINZ

TICKERS GOLD & PECH

https://www.goldundpechmarie.at/event-details/die-rache-der-fledermaus

PRESSEKONTAKT

Manami Okazaki, MAS  ·  +43 660 4740928  · manami.okazaki@theaterarche.at

Die Fassung

Angeregt durch eine Idee Manami Okazakis begann Thyl Hanscho vor über einem Jahr mit der Spurensuche im Original von Johann Strauß. Welche Perspektiven, Motive und Themen lassen sich in der Operette finden, die durch eine Übersetzung ins Jahr 2025 einen neuen Blick auf die jährlich in Wien gespielte Geschichte zulassen?

Schnell waren zwei Vorsätze für seine Fassung gefunden:

  • Die Nebenfiguren Rosalinde und Adele sollten zu Protagonistinnen des neuen Textes werden.       
  • Die gesamte Geschichte sollte nur von diesen beiden und einer männlichen Nebenfigur erzählt werden. Alle anderen Figuren werden gestrichen oder von den dreien verkörpert.

Rosalinde wird von der nur bei der Intrige Mitspielenden zur Intrigantin selbst. Adeles Weg vom Dienstmädchen zur Bühnenkünstlerin, ist nicht mehr ein Nebenstrang, sondern Teil der Haupthandlung. Und der Gefängniswärter Frosch wird davon befreit, nur im dritten Akt aufzutauchen. Was wäre, wenn auch er Teil des Exzesses sein dürfte? Wie verändert sich seine Geschichte, wenn er mehr zu Gesicht bekommt, als nur das Innere seines Gefängnisses (und seiner Slibowitz-Flasche)?

„Was wäre wenn“ – Fragen wie diesen folgend, schrieb Hanscho einen Text, der Originalzitate von Strauss mal mit Freude übernimmt, mal durch eine Rekontextualisierung kritisch hinterfragt, mal durch Bearbeitung zu etwas Neuem transformiert. Durch die Kombination des Witzes im Original mit humoristischen Bat(wo)man-Referenzen wird es Fledermaus-Kenner:innen, ebenso wie -Neulingen ermöglicht, sich zu amüsieren, während Begriffe wie Rache, Gerechtigkeit und Ordnung eine neue Doppeldeutigkeit bekommen.

Dem Status Quo wird der Kampf angesagt, während das von Batmans Gegenspieler Joker bekannte: „Why so serious?“ daran erinnert, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Was wäre, wenn die Versöhnung mit Gabriel Eisenstein keine Option ist? Was wäre, wenn Adeles Wunsch, Theater zu spielen, eine Chance auf eine andere Art der Versöhnung wäre? Was wäre, wenn es eigentlich um die Versöhnung der Frauen miteinander und mit sich selbst ginge? Was wäre, wenn diese Versöhnung auch Frosch davon überzeugt, dass mehr in ihm steckt, als nur der trunkene Staatsdiener?

„Die Rache der Fledermaus“ entdeckt das Original von Strauss als Schatzkiste und Spielplatz neu, und baut darin eine Liebeserklärung ans Theater auf, die „Glücklich ist wer vergisst, was nicht zu ändern ist“ uminterpretiert, zum Aufruf, die Hoffnungslosigkeit zu vergessen.

Die Besetzung

Mit Anne Rab, Sebastian Egger und Manami Okazaki kam ein sich wunderbar ergänzendes Ensemble zusammen.

Anne Rabs jahrelange Erfahrung im Impro- und Sprechtheater lässt sie die oft verbissen und egoistisch wirkende Rosalinde mit solchem Charme erfüllen, dass sie trotzdem eine Protagonistin ist, mit der man mitfiebern möchte und der man glaubt, wenn sie die Unsicherheiten enthüllt, die unter der Heldinnen-Maske liegen

Sebastian Egger bringt nicht nur die nötige Kreativität, Spielfreude und den Witz mit, um einen klassischen Gefängniswärter Frosch zu verkörpern, sondern auch das Interesse und die Experimentierfreude, um die Rolle neu zu interpretieren. Mit seinen Recherchen, die ihn von Hans Moser und Helmut Lohner, über Falcos „Junge Römer“ bis zu Batmans Gegenspieler Joker führen, zeichnet er im Hintergrund von Adeles und Rosalindes Geschichte, das Bild eines jungen österreichischen Mannes, der im Hin und Her von Rausch und Alltag alles zu hinterfragen beginnt.

Manami Okazaki verkörpert mit Leib und Seele, die von der Opernbühne träumende Adele. Selbst Opernsängerin, sang sie schon in ihrem Heimatland Japan „Die Fledermaus“ im Alleingang und versteht die Liebe ihrer Rolle zum Original von Strauss. Mit ihrem Gesang, ihrem Klavierspiel und ihrem Wissen über die Operette, bereichert sie die Produktion auf und abseits der Bühne.

Die Musik

Bernd Oliver Fröhlich nutzt die Originalmusik als Ausgangspunkt, um neue, moderne Klangwelten zu erschaffen und das Werk für die heutige Zeit sowie die komprimierte Besetzung neu zu gestalten. Anstatt die Musik einfach neu zu arrangieren, werden die ikonischen Melodien minimalistisch zitiert, verfremdet und mit heutigen Elementen kombiniert – von Geräuschkulissen über Rap bis zu Housebeats im Club. Dies, um ein neues, junges Theaterpublikum emotional zu erreichen und die Erzählung zu verstärken.

Schauspielerin Anne Rab liefert mit Chanson und Rap neue Klangfarben, während Manami Okazaki, klassische Sopranistin, die Musik mit einer Vielzahl von klanglichen Ideen erweitert. Die musikalische Vielfalt verleiht der Neuinterpretation eine besondere Dynamik und bringt das Werk in einen völlig neuen, aktuellen Kontext.

 

Ästhetik & Ausstattung

Die Comic-Referenzen ziehen sich in der Ästhetik der Inszenierung fort. Die Farbschemata der Kostüme orientieren sich am Batman-Universum (z.b Rosalinde/Batwoman in gelb und schwarz, Adele/Robin in rot und grün) und bis auf einzelne Elemente sind jegliche Requisiten zweidimensional (z.B.: Champagnergläser, ausgeschnitten aus Spannplatten und bemalt).

Die Bühne selbst besteht aus bemalten Kartonkisten, die auf je einer Seite die Kulisse des jeweiligen Aktes zeigen, zb.:

Im ersten Akt: Häuserfassaden, sichtbar vom Haus der Eisensteins.

Im zweiten Akt: Die Damentoilette im Club Fledermaus.

Im dritten Akt: Das Gefängnis („Vogelhaus“) von Frosch

Die Zweidimensionalität der Requisiten und die Variabilität des Bühnenbilds erzeugen eine Comic-hafte Kulisse und strahlen dabei eine Do-it-yourself Ästhetik aus, die den Gedanken zulässt, dass diese Bühne von den Figuren selbst für die Erzählung ihrer Geschichte gestaltet wurde.

Ähnlich wie bei der Besetzung verschwimmen hier Wahrheit und Fiktion. Nathalie Noel konzipierte das Bühnenbild. Die Ausarbeitung übernimmt die bildende Künstlerin (und bei „Die Rache der Fledermaus“ Regieassistentin) Cintia Sepp, unterstützt von der Mitarbeit von Ensemble und Team.

Termiene

Vorstellungen in Wien

Mi., 30.09.2026
Sa., 03.10.2026

Weitere Termine:
Sa., 23.01.2027
So., 24.01.2027
Sa., 20.02.2027
So., 21.02.2027

TheaterArche
Münzwardeingasse 2A
1060 Wien

Tournee

Donnerstag, 19. November 2026, 19:30 Uhr
GOLD & PECH Theater
Riesstraße 60
8063 Höf, Steiermark

Dienstag, 24. November 2026, 19:30 Uhr

Mittwoch, 25. November 2026, 19:30 Uhr

TRIBÜNE LINZ – Theater am Südbahnhofmarkt
Eisenhandstraße 43
4020 Linz

 

 

Es spielen:

Anne Rab als Rosalinde

Manami Okazaki als Adele

Sebastian Egger als Frosch

Regie & Fassung: Thyl Hanscho

Regieassistenz: Cintia Sepp

Musik & Arrangement: Bernd Oliver Fröhlich

Mastering & Mixing: Volker Wadauer

Ausstattungskonzept: Nathalie Noël

Ausstattung-Ausarbeitung: Cintia Sepp

Mitarbeit Ausstattung: Linda Spectu, Nadja Skudnigg

Kostümteile Adele: Hanna Trofymchuk

Lichtdesign: Ludwig Drahosch

Inspizienz: Cintia Sepp

Hospitanz: Miriam Kufleitner

Aufnahmeleitung und Kamera: Cintia Sepp

Lichtgestaltung Dreh: Sarah Hassan

Dramaturgische Beratung: Julia Terwald

Fotos © Jakub Kavin

zum Download in High Resolution bitte folgende Links anklicken & direkt abspeichern

 

 

Vorschau:

Foto 1
Foto 2
Foto 3
Foto 4
Foto 5
Foto 6
Foto 7
Foto 8
Foto 9
Foto 10